Jahreswechsel 2025 (29 Dez. 2025)

Liebe Mitglieder und Freunde des Citroën SM Club Deutschland,
wieder geht ein Jahr zu Ende – ein Jahr voller Benzingespräche, Schraubermomente, Ausfahrten und natürlich der gemeinsamen Leidenschaft für einen der außergewöhnlichsten Citroën aller Zeiten: den SM.
Danke euch allen für eure Begeisterung, euren Einsatz im Club, den Erfahrungsaustausch und die vielen netten Begegnungen. Es ist genau diese Mischung aus Technikliebe, Gemeinschaft und französischem Automobilgeist, die unseren Club so besonders macht.
Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes, entspanntes Weihnachtsfest, ruhige Feiertage und einen guten Start in ein gesundes, glückliches und pannenfreies neues Jahr. Möge 2026 viele schöne Kilometer, zuverlässige Hydraulik, drehfreudige Motoren und tolle Treffen für uns bereithalten.
Wir freuen uns schon darauf, euch im neuen Jahr wiederzusehen – auf der Straße, in der Werkstatt oder bei einem unserer Clubtreffen.
Herzliche Grüße und bis bald
Euer Citroën SM Club Deutschland

Analyse Hydraulikflüssigkeit, LHM et al.

  • Jochen SM-13
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Analyse Hydraulikflüssigkeit, LHM et al.

17 Okt. 2014 13:26
#21
Hallo Ekki,
ich schreib´ das mal als Info für alle hierhin, vielleicht interessiert es noch jemanden.
Die Frage war: „wer kann wie Citroens alte Hydraulikflüssigkeiten auf ihre Bestandteile hin analysieren?“.

Also, „mir nahestehende“ Analytikexperten präferieren, wenn es um die genaue Zusammensetzung geht, die GC/MS als Untersuchungsmethode, also Gas-Chromatographie.

IR (also Infrarotspektroskopie) gibt zwar auch gute Hinweise auf Zusammensetzung von Additivpaketen und ist auch eine preisgünstige und verbreitete Methode, jedoch kann sie kaum quantitative Aussagen machen (also wieviel Prozent ist von was darin) und muss ggf. auch kapitulieren vor zu komplexen Mischungen. Die Aussagen werden dann sehr vage, z.B. „enthält ca. 1-5 % eines Entschäumers auf Silikonbasis“ oder so.
Andererseits könnte man sicherlich z.B. Butyl- von Propylalkohol unterscheiden o.ä.
Konkret wurde aber folgendes vorgeschlagen:

- GC durchführen lassen mit dem Hydrauliköl
- Feststellen, dass bestimmte Bestandteile (z.B. Rizinusöl oder verharzte oder allgemein sehr schwerflüchtige Bestandteile) nicht „über die Säule laufen“
- Diese chemisch modifizieren (um-estern oder hydrolysieren, so dass sie doch „über die Gaschromatographie-Säule laufen“ und so bestimmen
- Ca. 500 – 700 € Analysekosten einkalkulieren (würde so viel bei den „mir nahestehenden Analyseexperten“ kosten, allein aufgrund der Modifizierungsversuche)
- Dazu ein auf Öl / Kraftstoff spezialisiertes Test- & Forschungsinstitut kontaktieren;
kurze web-Suche lässt einen z.B. stossen auf SGS Vernolab , Raffineriestraße 1, 26388 Wilhelmshaven (k.A., ob die wirklich geeignet sind)


Ich selber weiss leider viel zu wenig über die genaue Zusammensetzung unserer 4 LHxy-Flüssigkeiten. Habe mich schon ein paar Mal gefragt, warum so eine lausig simple Brühe wie das LHS / LHS-2 mehr als, sagen wir mal, 10 € pro Liter kosten sollte und warum das keiner nachfertigt, wenn mal wieder Engpässe sind, und den Markt damit rot überschwemmt. Aber wahrscheinlich unterschätze ich die Komplexität mal wieder, so bin ich ja auch an den SM geraten…


Viele Grüsse
Jochen

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