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Motor Zerlegen: Final Part
- Ekki
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Re: Subject
22 Dez. 2008 22:11
Ne im Ernst, das mit der Kurbelwelle und dem falschen Pleuel gefällt mir nicht so sehr. Ich strebe da doch mehr eine High-End Lösung an. Auch die Kolben sehen teilweise sehr mitgenommen aus. Das wird ein größeres Projekt, wie es scheint. Daher suche ich jetzt eine gute Kurbelwelle samt Pleuel und eine Zwischenwelle. Evtl. auch einen gesamten, nicht überholten Motor, wenn der Preis fair ist. Wenn einer was hat, ruhig anbieten
Bei den Kolben werde ich höchstwahrscheinlich auf die von Sars zurückgreifen. Einer muss ja mal mutig sein und den Anfang machen
Gruß,
Ekki
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- Jochen SM-13
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Re: Subject
22 Dez. 2008 17:08Der wäre Dir bestimmt auch ohne Zerlegen so bald noch nicht um die Ohren geflogen?
Jedenfalls hast Du jetzt schön viele blanke glänzende Teile, um sie an den Weihnachtsbaum zu hängen: mit Ketten, die von Ast zu Ast hängen, mit Ölpumpenrädern, die in die Spitze gehören.
Das wäre doch noch mal ein super Bild für "Motor zerlegen: final-final-final part"!
Zimtsterngrüsse
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- Carsten
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Re: Subject
22 Dez. 2008 15:19Carsten
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- MaTHias
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Re: Subject
22 Dez. 2008 13:59Davon bin ich fest überzeugt!!!
(Siehe Schalterbelegung Mittelkonsole, es gibt da garantiert keine zwei SM mit gleicher Belegung / Funktion, und das bei nur 4 Löchern dort !!!)
M.
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- Carsten
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Re: Subject
22 Dez. 2008 09:32Ich hab ja den Verdacht, das die im Werk auch manchmal......
Carsten
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- John
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Re: Subject
22 Dez. 2008 08:35Vielen Dank an Ekki und frohe Feiertage!
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- Ekki
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22 Dez. 2008 02:29so, gestern habe ich endlich den Motor fertig zerlegt. Hier die Schritte und Beobachtungen im Einzelnen:
Als Erstes galt es den Lagerdeckel der Kurbelwelle zu entfernen, sprich die untere Motorhälfte. Dazu löst man alle Schrauben, die teilweise sehr stark angezogen sind. Mit Verlängerung an der Ratsche stellen die aber kein großes Hindernis dar. Nach Lösen der Schrauben lockert man den Deckel durch leichtes Hämmern mit einem Gummihammer. Nach wenigen Schlägen fängt der Deckel an, sich zu lösen. Wenig später kann man den Deckel gleichmäßig nach oben abziehen (aufpassen, dass sich die langen Schrauben nicht verkanten!). Zu Gesicht bekommt man dann die Kurbelwelle:
Im Bild oben haben wir die Kurbelwelle bereits aus ihren Lagern gehoben, um Beschädigungen zu vermeiden. Die untere Hälfte legt man vorsichtig beiseite, ohne dass alle Lagerschalen herausfallen.
Die unteren Lagerschalen sahen allesamt „unauffällig“ aus, sie hatten keine tiefen Rillen, Abnutzungen oder Laufspuren. Das ist schon mal ganz gut.
Vier der sechs Pleuel / Kolben hatte ich ja schon im letzten Teil ausgebaut, zwei galt es noch zu entfernen, da sie ja vom Lagerdeckel verdeckt waren. Der Ausbau gestaltet sich mit der angehobenen Kurbelwelle als relativ einfach.
Dann kam etwas Merkwürdiges ans Tageslicht: Die Lagerschalen der zwei Pleuel zeigten kaum Abnutzung, aber ein Pleuel hat eine andere Gewichtsklasse, nämlich 60 statt 55. Auf der Kurbelwelle ist 55 vermerkt, so dass es den Anschein hat, dass dieses Pleuel einfach getauscht wurde. Denn nach meinem Wissensstand müssen alle Pleuel dieselbe Gewichtsklasse haben?
Das verdächtige Pleuel
Nach Ausbau der letzen beiden Kolben kann man die Kurbelwelle aus dem Motor heben. Sie zeigt eine gute Substanz, doch vermessen wurde sie natürlich noch nicht.
Bei genauerer Betrachtung fiel mir auf, dass am Hauptschwunggewicht das Ende per Hand nachgeschliffen wurde, wie mit einem Dremel. Doch diese Nachbearbeitungen sollen wohl durchaus normal und ab Werk sein?
Nach Herausnehmen der Kurbelwelle verbleibt der „leere“ Motor mit den oberen Lagerschalen. Auch hier gab es keine großen Abnutzungen zu bemängeln.
An einem der Kurbelwellenschlagsringe ist mir aufgefallen, dass das Alu etwas angegriffen aussieht. Doch das ist wohl auch unbedenklich.
Abschließend habe ich alle Lagerschalen, die Ringe, den Simmering und alle Schrauben gekennzeichnet verpackt und den Lagerdeckel wieder aufgesetzt. Nun habe ich einen leeren Motor und seine Innereien in diversen Kartons verteilt.
Der leere Motor am Halter
Das war das Zerlegen, insgesamt kein großer Aufwand. Wenn man etwas Zeit hat, geht die ganze Prozedur an einem Tag.
Was als nächster Schritt verbleibt ist die Bewertung des Zustandes der einzelnen Komponenten, sprich Kolben, Kurbelwelle, Ventile, Laufbüchsen, Nockenwellen etc.. Danach entscheidet sich, was alles getauscht bzw. neu geschliffen werden muss und dann erfolgt irgendwann wieder der Zusammenbau zum neuwertigen Motor. Ich halt Euch auf dem Laufenden
Gruß,
Ekki
PS: So wie es aussieht, brauche ich auf jeden Fall ein 55er Pleuel. Hat einer eines abzugeben oder weiß, wo man das bekommen könnte? Eventuell würde ich auch einen ganzen Satz Pleuel / Kolben + Kurbelwelle nehmen...
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