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Motorprojekt: Zylinderköpfe zerlegen

  • Andy
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Re: Subject

04 Jan. 2009 10:36
#1
Seid ihr sicher, dass die Alulager auf den Bildern da oben io sind?

ich würde da nämlich eher zum Ausschleifen raten. Dafür wird die Fläche der Böcke am Bock und im Kopf geplant und die weiter runter geschnallt. Dann wird nochmal durchgebohrt. Daher werden dann meist nur die Lagerflächen oben und unten abgetragen, weniger diejenigen direkt an der Montagefuge. Aber dann frisst nix.

Dem Tragtbild der Tassenstößel seitlich nach zu schließen hat die Maschine aber einige km runter.


Andreas

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Re: Subject

04 Jan. 2009 10:06
#2
Jan Empl postete
Ich würde für einen guten Öldruck sorgen und diese Bauteile so belassen.

Jan
Sehen gut aus die Teile, und das mit dem Öldruck stimmt: Habe in meiner Ölpumpe die beiden Zahnräder durch Nagelneue ersetzt und das Resultat ist beeindruckend: die Öldrucklampe geht quasi SOFORT aus und flackert auch nicht, wenn die Drehzahl mal so auf 600 fällt, auch bei heissestem Öl nicht. Den Maximaldruck würde ich nicht erhöhen, darauf kommt es nicht an. Die Förderleistung ist es, und die wird durch den Zustand der Pumpe bestimmt und nicht durch die Feder des Überdruckventils.

Grüße
Grüße!

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Re: Subject

04 Jan. 2009 08:41
#3
Hi Ekki,

zum Zustand der Köpfe kann ich nicht viel sagen, da fehlt mit die Langzeiterfahrung. Jedoch sehen meine NW-Lagerdeckel wesentlich schlimmer aus als Deine.
Meine sind z.T. aufgerieben und ungleichmäßig abgenutzt. Das ist ja bei Dir nicht so. Ich würde für einen guten Öldruck sorgen und diese Bauteile so belassen.

Jan

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Re: Subject

04 Jan. 2009 00:48
#4
Jan Empl postete
Ja, großes Kino Männers. Sprecht es ruhig aus.

Bloß nix vertauschen.

J?n
Du hast doch unser aller Mitgefühl... ;)

Aber, wenn Du schon so schockierende Erfahrungen mit dem Thema gesammelt hast, was für einen Eindruck hast Du denn von den Abnutzungen oben in den Bildern?

Gruß,
E??i

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  • Carsten
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Re: Subject

04 Jan. 2009 00:47
#5
Geh ins Bett, J?n, sonst bist Du morgen nachmittag zu müde für "Käptn Sharky" :-)

Ich muss auch mal die Glotzers zuklappen jetzt ....

Schöne Grüße !

Carsten

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Re: Subject

04 Jan. 2009 00:45
#6
Ja, großes Kino Männers. Sprecht es ruhig aus.

Bloß nix vertauschen.

J?n

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  • Ekki
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Re: Subject

03 Jan. 2009 23:22
#7
Carsten postete

Wichtig !!!! ist das genaue wiedereinbauen der Teile, "da wo sie herkamen".

Jemand anderes hier kann da ein Lied von singen.
Fängt dessen Name mit "J" an und hört mit "n" auf ? ;)

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  • Carsten
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Re: Subject

03 Jan. 2009 23:17
#8
Alles gut. Sieht immer so aus. So lassen.

Wichtig !!!! ist das genaue wiedereinbauen der Teile, "da wo sie herkamen".

Jemand anderes hier kann da ein Lied von singen.

Zum Messen kann man PlasticGauge verwenden.

Carsten

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Re: Subject

03 Jan. 2009 22:00
#9
Hallo Ekki,

schöne Fotoserie! Ich bin zur Zeit an einem ähnlichen Projekt mit vier Zylindern: GS 1220-Motor. Zerlegt, gereinigt. Bald geht's an den Zusammenbau...

Die Tassenstößel bitte auch wieder auf dem Ventil montieren, wo sie ausgebaut wurden, siehe WHB. Verschleiß der Tassen sieht für mich auf den Fotos unkritisch aus. Saubermachen, einölen, einbauen. Da passiert nix.

Die Ventilteller sind mit zwei Ventilkeilen gesichert. Zum Ausbau ist der Federteller gegen den Ventilteller zu drücken, bis sich die Keile mit einem Magnetstab herausfummeln lassen. Dann entspannen. Man kann dazu eine Schraubzwinge mit einem geschlitzten Rohr nehmen, das ist aber unhandlich. Dabei höllisch aufpassen, dass die Gleitflächen der Tassenstößel nicht beschädigt werden. Ich habe mir mal ein Spezialwerkzeug gekauft, das ich Dir gern ausleihe. Melde Dich einfach bei Interesse.
Den Einbau der Keile erleichtert später ein Tropfen Fett, damit sie sich nicht verselbständigen.

Die Nockenwellen sehen auf den Fotos recht gut aus. Die Lagerstellen im Kopf und in den Lagerbrücken deuten m.E. auf Urschmutz hin, d.h. Dreck, der nach Inbetriebnahme einmalig durchgezogen wurde. Wenn die Lagerbrücken (Hauptbelastungsrichtung) schlimmer aussähen als die kopfseitigen Lagerflächen würde ich von tatsächlichem Verschleiß ausgehen. Dies ist aber nicht erkennbar. An den Lagern würde ich nicht rumschleifen lassen, das erhöht nur das Spiel.

Im Zweifelsfall würde ich das Radialspiel der Nockenwellen im montierten Zustand messen lassen. Auf den Fotos sehe ich dazu aber keinen Anlass.

Viel Erfolg wünscht
Stefan

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  • Ekki
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Subject

03 Jan. 2009 20:41
#10
So, das Motorprojekt geht auch im neuen Jahr direkt weiter, hier wieder die Sendung mit der Maus: Heute habe ich mir die Zylinderköpfe vorgeknöpft. Zwei davon hat der Maserati ja:





Nach Abnehmen des Zylinderkopfdeckels kommen die Nockenwellen mitsamt Lagern zum Vorschein.





Ich wollte untersuchen, wie groß der Abnutzungsgrad ist. Die Nocken selbst zeigen nur wenig Verschleiß, das ist schon einmal positiv.

Nach und nach schraubt man nun die Schrauben der Lagerböckchen ab und kann dann jedes der drei Lager nach oben abziehen. Wichtig ist es aber, vorher alle Lager und ihre Steckrichtung genau zu markieren!! Im folgenden Bild sind die Lagerdeckel der unteren Nockenwelle bereits demontiert:





Der Zustand der Lagerböckchen gibt mir zu Denken: Fast alle haben mit dem Fingernagel spürbare Rillen. Mir fehlt bislang die Erfahrung, zu beurteilen, ob das normal ist. Wie glatt müssen die denn sein? Was sagen die Experten?







Deutliche Abnutzung zeigen auch manche Lagerböckchen, wo eigentlich die Ölzufuhr ist. Man sieht deutlich, wo die Nockenwelle aufliegt.





Wie fein muss man das schleifen und wird dann das Spiel nicht zu groß? Müssen dann auch die Wellen überarbeitet werden?

Die Lager im Zylinderkopf sehen größtenteils genauso aus. Von wenig Abnutzung bis größer.







Die Nockenwellen selbst scheinen nicht so viel Abnutzung zu haben. Mal sehen, ob die überarbeitet werden müssen. Muss man vermessen lassen, denke ich.







Hat man dann alle Lagerböckchen markiert und mitsamt den Nockenwellen ausgebaut (ebenfalls markieren) kommen die Tassenstößel der Ventile zum Vorschein:





Vorsichtig kann man nun diese Tassenstößel der Reihe nach herausziehen (Ergänzung: Natürlich auch markieren und durchnummerieren!), die sind nicht verankert. Auch sie zeigen einen gewissen Verschleiß, aber ich weiß nicht wie bedenklich das ist. Muss / kann man die auch überarbeiten? Oder ersetzen?








Unter den Tassenstößeln kommen dann die Ventilteller zum Vorschein. Mangels Spezialwerkzeug habe ich an dieser Stelle dann nicht weiter gemacht. Wie bekommt man die am besten raus?







Soweit der Stand der Dinge. Für jeden qualifizierten Tipp bin ich natürlich dankbar. Das Projekt wird im Wiki natürlich auch ausführlich dokumentiert werden.

Gruß,
Ekki

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