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Continental Edison Radio: Umrüstung auf LED
- Ekki
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Re: Subject
13 März 2009 12:27Das Radio ist im Dunklen deutlich heller als vorher, so dass ich derzeit überlege, es mit 100Ohm statt 75Ohm Widerstand etwas zu dimmen. Daher gibt es keinerlei Ausleuchtungsprobleme.Volker A. postete
Wirkt das nur so, oder hat sich nach Umbau die obere Anzeige "MF PO GO", das untere "FM MW LW" sowie die ringförmige Beleuchtung der Bedienungselemente und deren Logos verschlechtert?
Gruß, Volker A.
Fotografieren war von der Belichtung ziemlich schwer, weil das Display in der Mitte am hellsten ist. Das Radio musse ich fürs Foto mit 10V betreiben, damit die billige Kamera im Dunklen nicht überfordert war. Auch der Blauton wirkt in Echt etwas anders als auf diesen Fotos (wer genau hinsieht wird bemerken, dass sogar die beiden Fotos nebeneinander andere Farben zeigen)
Gruß,
Ekki
PS: Sobald ich meinen SM aus der Versenkung hole, baue ich da das andere CE aus und lege mal beide Radios nebeneinander (grün original und blau LED) und fotografiere sie mit der selben Belichtung, dann hast du einen objektiven Direkt-Vergleich.
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- VolkerA
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Re: Subject
13 März 2009 07:46Wirkt das nur so, oder hat sich nach Umbau die obere Anzeige "MF PO GO", das untere "FM MW LW" sowie die ringförmige Beleuchtung der Bedienungselemente und deren Logos verschlechtert?
Gruß, Volker A.
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- Ekki
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Re: Subject
13 März 2009 01:41Okok, extra für Deine schnellen Augen machen wir das Ansprechverhalten der LEDs träger.Stefan M postete
Schon klar. Aber bei dem ganzen LED-Hype (dem ich mich ja gar nicht richtig entziehen kann und will) hat noch keiner was zu Ein- und Ausschaltzeiten gesagt. Und die sind bei LED's prinzipbedingt schneller als bei Glühlampen. Ob das auffällt oder nicht hängt also vom Betrachter ab
Stefan
Das ist übrigens sehr einfach mit einem Elko zu realisieren, da braucht man keine komplizierte Dimmschaltung...
Gruß,
Ekki
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- Stefan M
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Re: Subject
13 März 2009 00:17Stefan
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- Ekki
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Re: Subject
12 März 2009 23:52Gruß,
Ekki
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- Stefan M
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Re: Subject
12 März 2009 22:18Ekki, Du kannst Dich noch verbessern
Stefan
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- Ekki
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Subject
12 März 2009 13:00Demontage
Das Radio lässt sich leicht auseinander bauen, zumindest die Blende. Im ersten Schritt zieht man die großen Metallknöpfe nach oben ab (mittlerer Kraftaufwand notwendig).
Dann löst man die kleinen Schrauben am seitlichen Rahmen und nimmt diesen mitsamt der Plastikanzeige ab.
Schon hat man einen Ausblick auf die Beleuchtung des Radios: In zwei Plastikfassungen steckt ein Lichtleiter. Er besteht einfach aus einem Plexiglasstreifen, der auf einer Seite mit heller Farbe matt lackiert ist. Die matt lackierte Seite ist oben(!).
Die zwei schwarzen Plastikhalter sind jeweils mit einer Schraube fixiert. Nach dem Ablöten der Drähte (Vorsicht, das schwarze Plastik ist nicht temperaturfest!), kann man sie leicht ausbauen. In ihnen steckt jeweils eine kleine 6V – Glühlampe, in grün gefärbt:
Beide sind in Reihe geschaltet was bedeutet, dass wenn eine Birne ausfällt, die andere auch keinen Strom mehr bekommt. Mit den 6V-Birnchen ging diese Reihenschaltung sehr gut auf: 2x6V Reihenschaltung funktioniert ohne Widerstand.
Die passenden LEDs
Ziel ist es, auf LEDs umzusteigen und so eine bessere Ausleuchtung und vor allem nahezu endlos lange Haltbarkeit zu gewährleisten (bis zu 100,000 Stunden und mehr). LEDs arbeiten mit einer Spannung von 3V und ca. 20mA Stromstärke.
Zunächst müssen wir die passende LED finden, dazu sieht man sich die schwarzen Sockel genau an. Der Schlitz, der den Lichtleiter beleuchtet, ist nur rund 2mm hoch und ca. 1mm breit.
Die Tiefe der Lampenkammer beträgt ca. 7mm, die originale Lampe hatte einen Durchmesser von 5mm. Wir brauchen also schmale, flache und kurze Dioden. Nach ein wenig Suche findet man spezielle, kantige LEDs, die extra für das Beleuchten von Lichtleitern konzipiert sind:
Die Variante, die in der Höhe genau passt, hat die Maße von 2x3x4mm. Wenn wir also drei davon nebeneinander legen, kommen wir passgenau auf die erforderlichen 2x9x4mm, perfekt für den Lichtschlitz.
Diese „Mini-Lichterkette“ schalten wir in Reihe, sprich wir verbinden den Minuspunkt der einen Leuchtdiode mit dem Pluspol der nächsten. In der Praxis bedeutet dies, dass wir genau darauf achten müssen, dass die LEDs alle auf derselben Seite liegen:
Wir löten sie zusammen und schneiden anschließend alle Beine mit einem Seitenschneider sehr nahe am Leuchtkörper ab. Dann müssen noch zwei Drähte an die äußeren Enden gelötet werden und fertig ist unser Leuchtmodul:
Da unsere LEDs ja bekanntermaßen nicht verpolungssicher sind, müssen wir den Minuspol markieren. Der Minuspol ist bei Leuchtdioden immer am Teller (Kathode) im Glaskörper zu erkennen. Wir wiederholen die Schritte oben, bis wir zwei markierte Lichterketten haben.
Einbau
Jetzt müssen wir uns den richtigen elektrischen Einbau überlegen: Pro Halter drei Leuchtdioden macht insgesamt 6 Leuchtdioden. bei 3V Betriebsspannung bräuchten sie in originaler Reihenschaltung nach Adam Riese 18V für einen ordentlichen Betrieb. Die haben wir aber nicht, weshalb wir also nicht mehr die beiden Leuchtquellen in Reihe schalten, sondern parallel. Damit haben wir 9V / 20mA pro Seite, was einen gemeinsamen Vorwiderstand von 75Ohm notwendig macht: R = UR / I = (12V – 9V) / (2*20mA) = 3V / 40 mA = 75Ω
Der schwarze Verbindungsdraht zwischen den beiden „-“ Haltern bleibt gleich. An der „+“ Seite kommt ein weiterer Verbindungsdraht neu hinzu (rot). Der Pluspol des Radios wird an den 75Ohm Vorwiderstand angeschlossen.
Jetzt müssen wir uns nur noch mit dem Einbau der LEDs in die Halter beschäftigen. Dazu stecken wir sie so von Innen in den Schlitz, dass sie genau passen und mit der Kante des Lichtleiters abschließen: Wichtig ist die Beachtung der Polung: Man muss die LEDs so rum einsetzten, dass der entsprechende Minusdraht an dem Metallnippel gemäß der Schaltung oben liegt.
Nachdem wir die LEDs gut ausgerichtet haben, verkleben wir sie mit einem transparenten, weichen Kleber, der sich auch bei Bedarf wieder leicht herauslösen lässt. Wenn man alles richtig gemacht hat, sieht das Ganze so aus:
Ein Blick von vorne in den Lichtschlitz zeigt, wie perfekt die Lichterkette hinein passt:
Jetzt muss man noch alles richtig verdrahten, sprich die Kabel der LEDs an die jeweiligen Metalllaschen löten. Wenn man die Polung richtig markiert hat sieht es dann so aus:
Oben und unten
Nun empfiehlt es sich, einen Testlauf im „Trockenen“ zu machen: Dazu schließt man eine 12V Quelle an die zusammengesteckte Konstruktion an. Nun sieht man, ob alles überhaupt funktioniert und gleichmäßig hell ausgeleuchtet ist. Ich habe mich aus bekannten Gründen für blau entschieden, da sieht das ganze dann so aus:
Im letzten Schritt schraubt man die Halter wieder ins Radio, lötet „+“ und „– “ Kabel an:
Dann kommt die Blende wieder drauf und schon ist die Beleuchtung perfekt:
Das war es schon, alles keine Hexerei
Die Beleuchtung ist nicht nur effektiver und stromsparender, sie hält auch garantiert länger als der gesamte Rest des Wagens: So ca. 6,000,000 bis 10,000,000 km (je nach Durchschnittsgeschwindigkeit des Fahrers) – Bei normal gebrauchten SMs ca. 1500 Jahre… bei Andys Fahrleistungen sogar ca. 9000 Jahre,
Der Umbau bietet sich spätestens dann an, wenn die originale Beleuchtung ihren Geist aufgibt oder man das Erscheinungsbild des Radios einfach verbessern will, denn die LEDs verbessern vor allem die indirekte Beleuchtung ungemein, unabhängig von der gewählten Farbe.
Gruß,
Ekki
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